Hersteller · 494 Mio. EUR

Iveco Lkw Entschädigung: Ihr Kartellanspruch

Gegen den italienischen Hersteller Iveco S.p.A. wurde eine Geldbuße von 494 Millionen EUR verhängt, wegen seiner aktiven Rolle in den geheimen Treffen zur Festlegung der Bruttopreistabellen.

494 Mio. EUR
Gegen Iveco S.p.A. verhängte Geldbuße
13 %
Anteil an der Gesamtsumme des Kartells
5
Betroffene Baureihen
1997-2014
Anspruchsberechtigter Anschaffungszeitraum

Die Feststellungen gegen Iveco

Die gegen Iveco verhängte Geldbuße betrug genau 494,19 Millionen EUR. Die europäischen Behörden wiesen nach, dass die Führung des Turiner Herstellers sich regelmäßig mit Wettbewerbern traf, um die Preistabellen im Binnenmarkt abzustimmen.

Iveco beteiligte sich außerdem an der Absprache, den Zeitplan zur Einführung der Abgasreinigungstechnik Euro 3 bis Euro 6 zu verschieben und deren Kosten anschließend an die Endkäufer weiterzugeben.

Iveco Modell

Baureihe und Einsatz

Anschaffungsjahre mit Anspruch

Stralis

Fernverkehr, einschließlich Hi-Way und Hi-Road

2002 bis 2014

Eurocargo

Städtischer und regionaler Verteilerverkehr über 6 Tonnen

1997 bis 2014

Trakker

Baustellen-Solofahrzeuge und Sattelzugmaschinen

2004 bis 2014

EuroTech und EuroStar

Frühere Fernverkehrsbaureihen

1997 bis 2002

EuroTrakker

Frühere Baustellenbaureihe

1997 bis 2004

Iveco Capital, Direktkauf oder bereits verkauftes Fahrzeug

Die Anspruchsberechtigung hängt weder von der Vertragsart noch davon ab, ob der Lkw noch in Ihrer Flotte ist. Die Regeln sind bei jeder Finanzierung identisch: siehe Barkauf oder Kredit, Leasing und Mietkauf, Langzeitmiete und verkaufte oder verschrottete Lkw.

So wird Ihr Anspruch berechnet

Der ursprüngliche Preisaufschlag ist nur ein Teil Ihres Anspruchs. Entscheidend ist die Kapitalisierung der gesetzlichen Verzugszinsen, aufgelaufen über zwölf bis achtundzwanzig Jahre.

C = (Vb × α) × (1 + r)t
  • C: gesamte einforderbare Entschädigung, Hauptforderung und Verzugszinsen zusammen
  • Vb: Bruttolistenpreis oder Netto-Anschaffungswert des Fahrzeugs
  • α: künstlicher Preisaufschlag des Kartells, zwischen 10 und 20 %
  • r: durchschnittlicher gesetzlicher Jahreszins des Gerichts, 3 bis 5 %
  • t: Anzahl der Jahre seit Zahlung der ursprünglichen Rechnung

Rechenbeispiel: Für einen 2006 neu für 95.000 EUR netto gekauften Stralis 450 beträgt der Preisaufschlag von 15 % 14.250 EUR. Mit zwanzig Jahren gesetzlicher Zinsen von 4 % pro Jahr erreicht der erstattungsfähige Gesamtbetrag rund 31.200 EUR.

01

Prüfung der Anspruchsberechtigung

Senden Sie uns Ihre Rechnungen, Leasingverträge, Fahrzeugpapiere oder Anlagenverzeichnisse für den Zeitraum 1997 bis 2014.

02

Prüfung und verbindliches Angebot

Unsere Anwälte und Ökonometriker beziffern Ihren Anspruch innerhalb von vier Wochen.

03

Begleitete Entscheidung

Sie wählen zwischen dem Barankauf Ihrer Forderung innerhalb von 30 Tagen und einer Klage auf Erfolgshonorarbasis.

04

Auszahlung

Die Entschädigung wird direkt auf das Geschäftskonto Ihres Unternehmens überwiesen.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Der Leasingnehmer zahlte Raten, die auf einem künstlich überhöhten Kaufpreis beruhten, was einen vollen Schadensersatzanspruch begründet.

Forderungsankäufe und europäische Sammelklagen zu Iveco bleiben je nach Gericht bis 2028-2029 möglich. Siehe unsere Analyse der Fristen.

Das genügt. Fahrzeugpapiere, Anlagenverzeichnisse oder Flottenversicherungsverträge belegen das Eigentum und ermöglichen die Bearbeitung des Vorgangs.

Die übrigen sanktionierten Hersteller

Alle Analysen dieses Bereichs, dazu der Herstellerbereich für den Überblick.

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Kostenlose Prüfung der Anspruchsberechtigung, unverbindlich. Datenverarbeitung DSGVO-konform.

Oder schreiben Sie direkt an contact@truckcartelclaim.com